Projekt KIT-MARKER

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Das Projekt MARKER wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Sprachproduktion" gefördert und ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen Linguistik und Informatik. Projektleiter sind Prof. Mahr (FB Informatik) und Prof. Posner (FB Kommunikations- und Geschichtswissenschaften).

Ziel: Aus einer formalen Wissensrepräsentation, wie sie in der Künstlichen Intelligenz Verwendung finden, sollen natürlichsprachliche Texte automatisch generiert werden; unsere besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den sog. Konnektoren (Satzverknüpfern).

Hintergrund: Texte sind dadurch charakterisiert, daß bestimmte Diskursrelationen zwischen benachbarten Textabschnitten bestehen, wie etwa BACKGROUND, ELABORATION oder CAUSE. Diese Relationen werden im Text oft durch Konjunktionen oder Adverbien - die Diskursmarker - explizit angezeigt: für CAUSE beispielsweise `weil', `denn', `deshalb', `aus diesem Grund' und viele mehr. In verschiedenen Kontexten ist der Gebrauch des einen oder anderen Markers seinen ähnlichen, aber eben nicht identischen, Konkurrenten vorzuziehen.
KIT-MARKER erstellt ein Lexikon solcher Diskursmarker, das als Ressource bei der automatischen Textgenerierung verwendet werden kann. Ein Prototyp eines solchen Generierungssystems wird im Projekt entwickelt, so daß das Zusammenspiel der verschiedenen Generierungsentscheidungen und dabei insbesondere die Rolle der Marker-Wahl untersucht und getestet werden kann.

Nähere Informationen zur Implementierung hier.

Nähere Informationen in diesen Artikeln:

...und in den internen Arbeitspapieren.



Projektlaufzeit:
Juli 1997 - Juni 1999
Mitarbeiter:
Manfred Stede (Kontakt)
Carla Umbach
Studentische Hilfskräfte:
Holmer Hemsen
Martin Soffner
Technische Universität Berlin
Projekt KIT-MARKER
FR 6-10
Franklinstr. 28/29
D - 10587 Berlin
Deutschland

Email: marker@cs.tu-berlin.de

F L P * K I T

[Last update: hemsen, 26.01.99]