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Das Projekt MARKER wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Sprachproduktion" gefördert
und ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen Linguistik und Informatik.
Projektleiter sind Prof. Mahr (FB Informatik) und Prof. Posner (FB Kommunikations-
und Geschichtswissenschaften).
Ziel: Aus einer formalen Wissensrepräsentation, wie sie in
der Künstlichen Intelligenz Verwendung finden, sollen natürlichsprachliche
Texte automatisch generiert werden; unsere besondere Aufmerksamkeit gilt
dabei den sog. Konnektoren (Satzverknüpfern).
Hintergrund: Texte sind dadurch charakterisiert, daß bestimmte
Diskursrelationen zwischen benachbarten Textabschnitten bestehen, wie etwa
BACKGROUND, ELABORATION oder CAUSE. Diese Relationen werden im Text oft
durch Konjunktionen oder Adverbien - die Diskursmarker - explizit angezeigt:
für CAUSE beispielsweise `weil', `denn', `deshalb', `aus diesem Grund'
und viele mehr. In verschiedenen Kontexten ist der Gebrauch des einen oder
anderen Markers seinen ähnlichen, aber eben nicht identischen, Konkurrenten
vorzuziehen.
KIT-MARKER erstellt ein Lexikon solcher Diskursmarker, das als Ressource
bei der automatischen Textgenerierung verwendet werden kann. Ein Prototyp
eines solchen Generierungssystems wird im Projekt entwickelt, so daß
das Zusammenspiel der verschiedenen Generierungsentscheidungen und dabei
insbesondere die Rolle der Marker-Wahl untersucht und getestet werden kann.
Nähere Informationen zur Implementierung hier.
Nähere Informationen in diesen Artikeln:
Email: marker@cs.tu-berlin.de
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[Last update: hemsen, 26.01.99]